Mit dem Roller zum Tad Kuang Si (Luang Prabang)

Nach dem selbigen Frühstück wie gestern gingen wir zurück ins Hotel, um uns einen motorisierten Untersatz zu organisieren.

Im Unterschied zu Vientiane kostet das leihen eines Rollers für einen Tag über das doppelte. So zahlten wir 120.000 KIP für einen Automatik Roller. Dafür haben wir einen nahezu nagelneuen Honda und sogar passende Helme erhalten.

Unterwegs mit dem Roller südlich von Luang Prabang

Nach einem kurzen Zwischenstopp an der Tankstelle (Volltanken unter drei Euro) fuhren wir nach Süden.

Der Verkehr ist auch hier richtig angenehm ohne Stressfaktor. Einzig die Touri-Mini-Vans drängeln den Rest etwas.

Hier sind die Straßen sogar größtenteils geteert – zwar mit riesigen Schlaglöchern, aber geteert 😀

Dabei sind wir auch in einen Bautrupp gekommen:

Sehr lustiges Phänomen: es stellt sich einer mit dem LKW einfach quer um abzusperren. Das gelingt jedoch nur bei größeren Fahrzeugen – den Rollern ist das egal. So auch uns (man muss sich ja regionalen Gegebenheiten anpassen 😉).

Der Teervorgang hier ist etwas anders und einfacher als bei uns. Erst wird flüssiger Teer von einem LKW aus auf den Boden aufgespritzt. Anschließend kommt ein weiterer mit feinerem Kiesel beladener LKW und kippt, bzw. verteilt rückwärtsfahrend seine Ladung auf der Teermasse. Anschließend kommt die Walze einmal drüber und fertig ist das ganze 👍🏼

Den Rollerfahrern ist das Spektakel egal und sie sind die ersten, die die Baustelle passiert haben.

Der Wasserfall Tad Kuang Si

Unser eigentliches Ziel ist der spektakuläre Wasserfall südlich von Luang Prabang.

Man könnte sich auch mit einem Minivan dorthin chauffieren lassen, jedoch wollen wir flexibel sein. Die Anfahrt mit dem Roller an das 30 km entfernte Ziel dauert ungefähr 45 Minuten.

Der Besuch ist definitiv lohnenswert:

Zunächst führen bereits einige Wege über die zahlreichen Wasserterrassen zum eigentlichen Wasserfall. Dort angekommen hat man noch die Möglichkeit eine kleine Wanderung an die Spitze des Wasserfalls durch den Dschungel zu machen.

Die hat es ganz gut in sich und man wird mit mehreren tollen Ausblicken auf der Strecke belohnt.

Ganz am Anfang des Wasserfalls befindet sich übrigens auch ein kleiner Bärenzoo, der um das Bärenzucht-Schicksal aufzuklären versucht.

Eis bei Laos Buffalo Diary

Auf dem Rückweg machten wir noch halt bei Laos Buffalo Diary.

Dort produzieren zwei nordamerikanische Familien ökologische Buffalo Milcherzeugnisse mit Unterstützung der lokalen Farmer. Interessantes Konzept – mehr Infos unter laosbuffalodairy.com. Das Eis aus Buffalomilch schmeckt jedenfalls etwas anders aber richtig lecker 🙂 Pauline hat die Sorte Lemongrass und ich habe mich für Coconut entschieden.

Der Besuch der Buffalo Farm lohnt sich – sie liegt direkt auf dem Weg zwischen Luang Prabang und den Kuang Si.

Slow Boat Pier im Norden von Luang Prabang

Da wir mit dem Boot weiterreisen möchten, nutzten wir unseren fahrbaren Untersatz um uns etwas vor Ort zu erkundigen.

Der Hafen für die sogenannten Slow Boats liegt ungefähr 10 Kilometer nördlich der Altstadt. Nun wissen wir auch schon mal die offiziellen Preise für den Transfer:

Die Entscheidung gegen ein Speedboat haben wir schon von vornherein getroffen, da wir uns die Natur und das Leben am Ufer genauer anschauen möchten.

Abendessen und Rollerrückgabe

Heut gabs für jeden von uns einen laotischen Veggieburger 🍔 Anschließend sind wir noch auf den Nachtmarkt und haben Crêpes als Dessert genossen 😉

Heute sind wir 80 Kilometer mit dem Roller unterwegs gewesen. Die Rückgabe im Apple Guesthouse gestaltete sich als unkompliziert.


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