Entdeckungstour durch Vientiane 

Nachdem wir heute ausgeschlafen haben, machten wir uns auf die Suche nach einem Platz zum frühstücken, da wir dieses im Hotel nicht mit dazu gebucht haben. Ich habe vorher schon gelesen, dass es viele kleine Cafés und Bäckereien gibt, die sich auf Baguettes oder Crêpes/Pancakes  spezialisiert haben. Wir haben uns für Pancakes entschieden, wen wundert es 😉

Gestern Abend habe ich mir bereits ein paar Orte rausgesucht, die wir heute besuchen. Gestartet haben wir mit dem Vat Si Saket. Dies ist der älteste buddhistische Tempel von Laos. Seine Geschichte geht bis 1818 zurück. Während der Großteil der Stadt 1827 zerstört wurde, war der Tempel mit einer der einzigsten Gebäude, die verschont geblieben sind. Mehr los 2.000 Buddha-Figuren kann man hier besichtigen. Da man für das Museum 10.000 Kip zahlen muss und wir von außen nicht so überzeugt waren, haben wir diese allerdings nicht gesehen.

Wat Si Saket

Das nächste Ziel war der Wat Ho Pra Keo. Zwischenzeitlich befand sich hier der Smaragd-Buddha, der 1778 wieder an Thailand rechtmäßig zurück gegeben wurde. Hier haben wir 10.000 Kopf Eintritt pro Person gezahlt. Wir haben dafür ein kleines Museum mit vielen Buddha-Figuren gesehen. Bereits nichts spektakuläres. Also hat es sich in unseren Augen nicht wirklich gelohnt.

Wat Ho Pra Keo

Weiter ging es zum Wat Si Muang, dem Schutztempel der Stadt. Er zählt zu den schönsten der Stadt. Farbenfrohe Schreine und Skulpturen zählen hier zum Inventar. Überall finden kleine Zeremonien statt, die von Mönchen durchgeführt wurden.

Mönchszeremonie

Das nächste Ziel ist der Patuxay-Triumphbogen. Etwa zwei Kilometer zu Fuß ist dieser entfernt. Es geht durch die Straßen von Vientiane. Sobald man vom Zentrum etwas entfernt ist, fällt die Armut sehr auf. Die Straßen werden dreckiger und viele kleine Geschäfte tauchen auf, von denen im Zentrum nichts zu sehen ist. Aber auch hier fällt wieder auf – die Schere zwischen Arm und Reich ist sehr, sehr groß. Von Familien die Straßenrand leben bis hin zu Menschen die mit BMW, Mercedes und. Porsche durch die Gegend fahren – natürlich nur mit den neuesten Modellen.

Der Triumphbogen ist in mitten einer dreispruigen Hauptstraße. Es grenzt ein kleiner Park an, der einen Springbrunnen, ein paar Bänke und Grünflächen hat. 1968 wurde das Monument für die laotischen Soldaten errichtet, die im Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich ihr Leben verloren. Es ist im laotischen Stil erbaut und hat vier Türme, anstatt zwei wie in Paris.

Patuxay-Triumphbogen

Für 3.000 Kip pro Person kann man innen über Treppen hinaufsteigen und die Stadt von oben anschauen. Der Blick ist wirklich super.

Aussicht auf Vientiane vom Patuxay Triumphbogen

Unser nächstes Ziel ist der Pha That Luang. Für die mehr als zwei Kilometer entscheiden wir uns für den Bus. Diesmal scheint es zu klappen und schon nach kurzer Wartezeit fahren wir los. Für die Strecke zahlen wir 4.000 Kip pro Person. Nach ca. 10 Minuten sind wir auch schon da. Der Pha That Luang hat eine goldene Stupa und ist das Symbol für Laos. Diese wurde schon mehrmals zerstört und wurde 1867 von der französischen Kolonialregierung als originalgetreue Wiederaufbau in Auftrag gegeben. Der Stupa-Turm ist mit 500 Kilogramm Gold bedeckt.

Der goldene Pha That Luang

Gleich daneben, in einem kleinen Garten befindet sich ein liegender goldener Buddha.

Goldener liegender Buddha

Nach einer kurzen Pause mit Fruchtshake machen wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Wir warten ca. 45 Minuten auf den Bus, der uns dann wieder ins Stadtzentrum bringt. Auf dem Weg ins Hotel kommen wir noch am That Dam einer schwarzen Stupa vorbei. Vom schwarz ist nicht mehr viel zu sehen, da die Stupa schon sehr zugewachsen ist.

Die schwarze Stupa That Dam

Im Hotel angekommen machen wir eine kleine Pause und gönnen uns eine kleine Erfrischung. Danach machen wir noch einen Spaziergang um Abend essen zu gehen. Wir entscheiden uns heute für indisch.


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